Robuster Sensor für absolute Luftfeuchte

In der industriellen Trocknungstechnik werden robuste und langzeitstabile Feuchtesensoren benötigt, die resistent gegen chemische Einflüsse sind. Herkömmliche kapazitive Polymer-Sensoren sind daher in bestimmten Anwendungen ungeeignet.
Der neueartige Feuchtesensor TFS 11 arbeitet nach dem Prinzip der thermischen Leitfähigkeit. Bei Umgebungsluft ist der Wärmeleitwert (λ) in erster Linie vom absoluten Feuchtegehalt abhängig. Zwei symmetrische NTC´s in Brückenschaltung werden aufgeheizt. Ein NTC sitzt in der Atmosphäre, der zweite ist in trockenem Referenzgas gekapselt. Entsprechend der thermischen Leitfähigkeit ergibt sich eine Ausgangsspannung, die ausgewertet wird.
Der große Vorteil des Sensors besteht im extrem robusten Aufbau und der Unempfindlichkeit gegen organische Verbindungen und sonstige Luftbeimengungen, die bei herkömmlichen Feuchtesensoren zu Driften führen können. Dadurch ist der Sensor ideal geeignet für industrielle Trocknungsprozesse, in der Landwirtschaft zur Messung des Stallklimas, aber auch für Anwendungen im Konsumer-Bereich, beispielsweise in Wäschetrocknern oder in Mikrowellenöfen.
Der Einsatzbereich des Sensors reicht von 0 bis 150 g H2O/kg Luft im Temperaturbereich von 0 bis 150°C. Da es sich um einen Mischgassensor handelt, ist der Sensor auch zur Analyse von anderen Gasen geeignet.
Für den Sensor ist ein umfangreiches Evaluations-Set mit Bauteilmustern, ausführlichem Datenblatt, Anwendungshinweisen und Auswerteschaltungen erhältlich.
Presseinfo Nr. 3, Januar 2006
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